{"id":28137,"date":"2020-04-06T11:39:35","date_gmt":"2020-04-06T09:39:35","guid":{"rendered":"https:\/\/reiterhof-altenhain.de\/?page_id=28137"},"modified":"2020-04-06T11:44:23","modified_gmt":"2020-04-06T09:44:23","slug":"etwas-geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/reiterhof-altenhain.de\/?page_id=28137","title":{"rendered":"Etwas Geschichte"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Unser Ort.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das heutige <strong><em>Kleinolbersdorf-Altenhain<\/em><\/strong> ist der fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig zweitgr\u00f6\u00dfte Stadtteil von Chemnitz. Bis zum 31.M\u00e4rz 1974 waren die beiden Orte  Kleinolbersdorf und Altenhain eigenst\u00e4ndige Gemeinden. Am 1. Januar 1997 wurde unser Ortsteil ein Stadtteil von Chemnitz.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine erste Urkundliche Erw\u00e4hnung von <em>Altenheyn<\/em> geht auf das Jahr 1317 zur\u00fcck, als ein gewisser Ullrich von Ywan seine Waldung von Altenhain an das Kloster Chemnitz verkauft hatte. Sp\u00e4ter, um 1331, fand sich auch ein Eintrag wo aus dem Ortsnamen zun\u00e4chst <em>Aldenhayne<\/em> wurde. Wann genau die heutige Schreibweise \u00fcbernommen wurde ist nicht genau \u00fcberliefert.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei bekannte Baumeister aus Altenhain m\u00fcssen noch kurz erw\u00e4hnt werden. Dies sind Johann Traugott Lohse (1760 &#8211; 1836), welcher als bekannter Kirchen- und Fabrikhaus Architekt t\u00e4tig war, sowie Christian Friedrich Uhlig (1774 &#8211; 1848). 1998 wurde die Stra\u00dfe im neu angelegten Wohngebiet in Altenhain zur Baumeister-Uhlig-Stra\u00dfe gewidmet, um den Kirchenbaumeister zu ehren. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum Reiterhof..<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund einer Recherche im Archiv des Bauamtes der Stadt Chemnitz konnten einige alte Akten zum ehemaligen Lehngut eingesehen werden. Obwohl das Gut nachweislich wesentlich \u00e4lter ist, wurden im Archiv die \u00e4ltesten Unterlagen aus dem Jahre 1892 gefunden. Damals gab es mit Datum vom 24.10.1892 ein Erinnerungsschreiben zu einem angemeldeten Bauvorhaben an den damaligen Lehngutbesitzer Bruno Edmund Rost.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Unterlagen wurden wie folgt gefunden:<\/p>\n\n\n\n<p>1893:<br>Baugenehmigung zum Bau eines Aussichtsturmes, Beschluss der k\u00f6niglichen Amtshauptmannschaft vom 07.April 1893.<\/p>\n\n\n\n<p>1899:<br>Einreichung einer Bauzeichnung am 22.11.1899 zum Einbau einer Esse im Stallgeb\u00e4ude Nr.1, mit Genehmigung vom 04.01.1900.<\/p>\n\n\n\n<p>1916: <br>Wiederaufbau der abgebrannten Scheune und des Seitengeb\u00e4udes im Grundst\u00fcck nach entsprechenden Bauzeichnungen, Genehmigung am 23.05.1916 erteilt.<\/p>\n\n\n\n<p>1924:<br> Bauantrag vom 24.09.1924 zum Bau eines Ger\u00e4te- und Maschinenschuppens mit Bauzeichnung einer Scheune vom 17.09.1924. Weitere Unterlagen dazu fanden sich nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>1936:<br>Genehmigung zum Bau von 2 Gr\u00fcnfuttersilos auf dem Grundst\u00fcck Ortslage Nr.1, der Abnahmebescheid vom 21.09.1937 liegt sogar ebenfalls vor.<\/p>\n\n\n\n<p>1937: <br>Genehmigung zum Einbau einer 39m\u00b2 gro\u00dfen Landarbeiterwohnung ohne Keller im Dachgeschoss des Wohnhauses, Zugang \u00fcber separate Au\u00dfentreppe am Giebel.<br>Genehmigung mit der Auflage ein Schneefanggitter \u00fcber der Eingangst\u00fcr zu bauen, am 20.11.1937 erteilt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-group__inner-container\"><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>1948: <br>Planung zum Abriss des Aussichtsturmes, Erneuerung des Giebels vom Wohnhaus aufgrund Kriegsschaden, sowie Reparatur des Giebels am kleinen Wasserhaus (Anbau mit ehem. Turm)<\/p>\n\n\n\n<p>1950:<br> Genehmigung zum Einbau eines Schornsteins mit Datum vom 01.11.1950<\/p>\n\n\n\n<p>1952: <br>Baugenehmigung f\u00fcr den Neubau eines Seitengeb\u00e4udes, dieses wurde sp\u00e4ter zur Genehmigung f\u00fcr einen Rinderstall in den Ma\u00dfen 14,20 x 8,26m erteilt, heute Pferdestall.<\/p>\n\n\n\n<p> In den anschlie\u00dfenden Jahren bis zur Zeit der Wende wurde der Hof von der damaligen LPG &#8222;Goldene \u00c4hre&#8220; genutzt, es wurden Rindviecher gehalten und die Scheunen f\u00fcr die Lagerung von Heu und Stroh genutzt. <br>Im Wohnhaus wurden im Erdgeschoss K\u00fcche und Speiseraum f\u00fcr die Belegschaft genutzt. Als Mitte der 90&#8217;er Jahre der letzte Mieter auszog, wurde der Hof zun\u00e4chst mehr und mehr dem Verfall preisgegeben. Gl\u00fccklicherweise kam 1998 wieder etwas Leben auf den Hof, als Gerd Leichsenring mit seinem Reitstall aus dem Zeisigwald hierher zog. <br>Noch im selben Jahr wurde der Reitsportverein (<a href=\"https:\/\/psvaltenhain.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">PSVAltenhain<\/a>) gegr\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Ort. Das heutige Kleinolbersdorf-Altenhain ist der fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig zweitgr\u00f6\u00dfte Stadtteil von Chemnitz. Bis zum 31.M\u00e4rz 1974 waren die beiden Orte Kleinolbersdorf und Altenhain eigenst\u00e4ndige Gemeinden. Am 1. Januar 1997 wurde unser Ortsteil ein Stadtteil von Chemnitz. 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